Hui, ne ganze Menge zu tun momentan. Neben dem lieben Alltag gibt´s da ja auch noch ein Projekt mit meinen Buddies Andy, Erik und Ronny, dass am kommenden Samstag den 01.03.2014 an den Start geht (alle XBox-Gamer sollten sich diesen Tag mal vormerken)…also wenig Zeit zum Film gucken, geschweige denn zum Tippen. Dennoch möchte ich euch auch heute wieder eine blutige Kleinigkeit servieren.

Was das Horrorgenre angeht ist Deutschland ja noch Entwicklungsland. Da sind wir irgendwie noch zu steif, zu korrekt für. Selbst Länder wie Israel bringen schon ihre ersten Beiträge raus („Rabies“ von den Regisseuren Aharon Keshales und Navot Papushado)…wer hätte das gedacht. Und bei uns steckt das Genre noch voll in den Kinderschuhen. Nette Versuche wie der Vampirfilm „Wir sind die Nacht“ sind zwar gut gemeint und auch sehr gut und spannend gemacht, sind jedoch auf das Genre bezogen eher lau.

Aber so langsam tut sich da was am hiesigen Filmhorizont, denn zumindest unser deutschsprachiges Nachbarland Österreich brachte in den letzten Jahren ein paar Nachwuchsregisseure hervor, die mutig genug sind um dem längst überfälligen Trend mal etwas Drive zu geben. Zu nennen wären da beispielsweise Ivan Engler und Ralph Etter, die mit dem großartigen „Cargo“ extrem viel Können bewiesen haben.

Aber auch Marvin Kren, dessen 2010er Zombiefilm „Rammbock“ schon aufsehen erregte, scheint die Trendwende zu wittern, denn bereits am 20. März erscheint sein zweiter Spielfilmbeitrag zum Horrorgenre: „Blutgletscher“ wirbt damit die österreichische Antwort auf John Carpenter´s „The Thing“ zu sein, was an sich die Messlatte schonmal immens hoch steckt, denn selbst wirklich erfahrene Regisseure unserer Zeit schaffen es selten dieses hohe Niveau zu erreichen. Aber glaubt man den ersten Stimmen, die den Streifen auf der Leinwand gesehen haben, scheint hier doch tatsächlich ein Film entstanden zu sein, den man ob seines hochtrabenden Vergleichs mit „The Thing“ im Nachhinein zumindest nicht auslachen wird. Auch der Trailer verspricht eine ungewohnte Atmosphäre (so oft bekommt man schließlich keinen Monsterfilm im deutschen Originalton zu sehen) und wenigstens bodenständige Effekte, die sich nicht gänzlich auf CGI stützen. Und da das ganze in und an einer Klimaforschungsstation in den Alpen spielt hat der Film hinsichtlich Setting ohnehin schon einen guten Stand bei mir.

So, nun aber Augen auf und genau hingeschaut – hier kommt der Trailer zu „Blutgletscher“:

Wenn kommt, was hier versprochen wird, dann hoffe ich nur, das Genre-Fans reichlich in die Läden spazieren und sich das Teil erstehen oder es zumindest aus der Videothek leihen…denn es wird endlich Zeit, dass der Filmhorror auch unter den hiesigen Regisseuren und Produzenten mal die gebührende Aufmerksamkeit bekommt!

So far,

euer /anawak

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