Bald ist es so weit: Die Geister ziehen durch die laubbedeckten Straßen, Nebel legt sich über die Täler, Fensterläden klappern im pfeiffenden Wind, Schatten beginnen sich zu regen und verkleidete Kinder klopfen an die Tür um Süßigkeiten abzustauben. Es sind die letzten Tage vor Halloween! Zwar sieht man hierzulande noch lange nicht so viele Kürbisfratzen und gruselig vermummte Gestalten wie in manch anderen Ländern, aber das heidnische Fest ist auch aus Deutschland schon seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken.


In dieser einen Nacht vor Allerheiligen hallen Schreie durch die Gassen, stellen sich die Nackenhaare auf und wenn man sich darauf einlässt, kann man schon in den Tagen zuvor die Ankunft eines wohligen Grusels als Wispern in den kahlen Baumwipfeln vernehmen. Für Freunde des Horror- und Gruselfilms ist dies eine besondere Zeit. Daher möchte ich euch in den nächsten Tagen einige Filme vorstellen, die man sich zu Halloween nicht entgehen lassen sollte. Also lasst die Rollläden hinunter, löscht das Licht und lehnt euch zurück. Hier kommen sie, die BLOG.ME.TO.HELL. Halloween Highlights!

 

Trick’r Treat

Trick'r Treat

Neben einigen wohlbekannten Klassikern ist dies wohl einer der wenigen Filme, die zu Halloween passen, wie das Grinsen in den Kürbis. Der Episodenfilm Trick’r Treat erzählt 4 schaurige Geschichten, die sich allesamt in einer Kleinstadt zutragen. Vom klassischen Grusel über technisch einwandfreie Gore-Szenen wird alles geboten. Die Atmosphäre ist klasse und das Bild besticht durch stimmungsvolle Herbstfarben. Wer sich nicht so recht entscheiden kann, ob es ein Film über Serienmörder, vergiftete Süßigkeiten, Zombies oder Werwölfe sein soll, der hat hier das rundum sorglos Paket. Einer meiner absoluten Favoriten für Halloween!   

 

Poltergeist

Poltergeist

Ein Klassiker der Filmgeschichte und Vorbild für viele Gruselfilme der Neuzeit. Poltergeist, mit dem Traumgespann Steven Spielberg als Produzent und Regisseur Tobe Hooper (Texas Chainsaw Massacre). Was kann da noch schief gehen? Na, für die Familie Freeling so einiges. Diese wird nämlich Opfer einer Reihe paranormaler Ereignisse: Seltsame Licht- und Schattenspiele in der Nacht, Stühle, die sich von selbst bewegen und verbogenes Besteck. Der Geist, der hier zugange ist hat definitiv nichts Gutes im Sinn. Bis heute bietet der Streifen eine der beeindruckendsten Szenen der Filmgeschichte: Ein lebendig gewordener Baum bohrt seine Äste in das Kinderzimmer von Sohn Robbie und versucht diesen zu ergreifen. Poltergeist hat auch heute nichts von seiner Faszination verloren und wer ihn noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen. Im übrigen wissen auch die beiden Nachfolger zu gefallen.  

 

A Nightmare on Elm Street

A Nightmare on Elm Street

Er darf natürlich auch nicht fehlen: Der Mann mit den messerscharfen Fingern. Gemeint ist nicht Edward mit den Scherenhänden, sondern Freddy Krüger. Und auch, wenn ich das 2010er Remake nicht so schlecht fand, wie die meisten behaupten, wäre es eine Schande, euch dieses anstelle des unübertroffenen Originals zu empfehlen. Robert Englund (the one and only!) schleicht sich in die Träume seiner Opfer und treibt allerhand Schindluder mit ihnen, bevor er sie brutal ermordet. Dabei hat der Killer, dessen Facelifting offensichtlich nach hinten losgegangen ist, stets einen flotten Spruch auf den Lippen. Selten wurde ein Serienmörder so großartig verkörpert, wie in Wes Craven‘s Filmschöpfung. Alleine das dürfte schon Grund genug dafür sein, dass es die Reihe auf 7 Teile geschafft hat, die auch allesamt zu unterhalten wissen. Interessant ist jedoch, dass man, wenn man sie alle der Reihe nach schaut, im letzten Film sofort wieder die Handschrift des Großmeisters Wes Craven erkennt, der als Regisseur Anfang und Finale des Franchises markiert. So ihr Lieben. Das war es für heute. Bis Halloween werde ich mich sicher noch mit einigen Filmtipps zurückmelden. Ich freue mich und bis dahin… euer /anawak

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