Eine Gruppe junger Menschen macht sich mit ein paar Videokameras und einem guten Schuss Beziehungszündstoff im Gepäck in einen dichten Wald auf, um dort ein seltenes Tier zu suchen und zu filmen. Blöd ist nur, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich durch’s Geäst wühlen, denn zur gleichen Zeit macht der Killer Valentin Wolf, um den sich so manche Legende rankt, einen Ausflug. Dieser möchte allerdings keine schönen Motive vor die Linse, sondern lieber ein paar Opfer vor die scharf gewetzte Klinge bekommen, um sie zu Schaschlik zu verarbeiten. Nun denn, lasset die Jagd beginnen!

Zugegeben, die Grundzutaten der deutsch-amerikanischen Produktion Forest of Fear klingen wie das Einmaleins des Horrorgenres. Fairerweise muss man aber sagen, dass es in der heutigen Zeit nicht sonderlich einfach ist, einen Plot auf die Beine zu stellen, den es so noch nie gegeben hat und man muss nicht lange nach Beispielen suchen, bei denen der Innovationsgrad ebenfalls gegen null ging und das Endergebnis dennoch zu überzeugen wusste. In solchen Fällen gilt: Kann man storytechnisch nichts Neues anbieten, kommt es eben umso mehr auf die Inszenierung an. Also schauen wir doch mal, wen Regisseur und Drehbuchautor Joe Beer und der Produzent John Lepper für ihr Debüt so um sich versammeln konnten. An der Darstellerfront hätten wir u.a. Daeg Faerch (der junge Michael Myers in Rob Zombie’s Halloween), Laura Bakowsky (The Secrecy), Chris Friedling (Breakdown Forest), Gioele Viola (Blood Feast anno 2016), Ralph Steiger (Rampage: President Down), Andreas Rimkus (Olaf Ittenbach’s Colourman), Nick Príncipe in einer Gastrolle (Laid to Rest, Sky Sharks) sowie die großartige Vize Horrorfilmdarstellerin 2016 Kristina Kostiv (German Angst). Um die Spezialeffekte kümmert sich Frank Schröter (No ReasonGerman Angst) und geschnitten wird das Ganze von Kai E. Bogatzki, welcher auch schon an dem äußerst empfehlenswerten Hamburgthriller Reeperbahn mitgearbeitet hat. Für das Drehbuch hat sich Joe Beer noch die Schriftstellerin und Schauspielerin Annika Strauss (Kaleidoskop der Scherben, La Petite Mort II) als Co-Autorin an Bord geholt. 

Wir haben es hier also mit einem anständigen Cast zu tun, der, ebenso wie die Crew, aus erfahrenen Leuten besteht, die wissen, was sie tun. Schlussendlich zählt jedoch das Ergebnis und da diesen August erst die Dreharbeiten anfangen, kann man hierzu noch nicht allzu viel sagen. Im Zuge der aktuell laufenden Crowdfunding-Kampagne wurde aber schonmal ein erster Teaser veröffentlicht (siehe hier), der zwar (ganz Found Footage like) schon gut Atmosphäre aufbaut, jedoch wenig Aufschluss darüber gibt, wie das finale Werk aussehen könnte. Es wäre schön gewesen, wenn man hier schon etwas mehr geliefert hätte – aber hey, es gab schon Teaser, bei denen man deutlich weniger gesehen hat.

Spannend ist das Projekt dennoch und vielleicht finden sich ja noch ein paar Leute, die das Projekt über indiegogo pushen (die Kampagne läuft aber nur noch 6 Tage). Wie gewohnt gibt es natürlich auch wieder ein paar Goodies für die Supporter (von einem offiziellen Dankeschön auf der offiziellen Webseite über die DVD/digitale Version des Film bis hin zu einer Rolle als Synchronsprecher ist alles dabei). Ach ja, gedreht wird der Streifen übrigens im Schwarzwald, der als „Black Forest“ auch international bekannt ist. So heißt es beispielsweise, dass hier zum ersten Mal der berühmt-berüchtigte „Slenderman“ oder „Großmann“ gesichtet wurde. Man lernt aber auch nie aus! (#UnterstütztDenDeutschenGenrefilm)

Zusatzinfos | Herkunftsland: Deutschland | Originaltitel: Forest of Fear – Some Legends are written in Blood | Regisseur: Joe Beer | Freigabe: t.b.a. | Uncut: t.b.a. | Spieldauer: t.b.a. | Verleih: t.b.a. | Veröffentlichung: t.b.a. | Crowdfunding: indiegogo 
Forest of Fear - Teaser & Crowdfunding
Potential: Ein Genre-erfahrenes Team lässt auf einen anständigen Slasher aus deutschen Landen hoffen!
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