Samstag, 28. Februar 2015, 18:00 Uhr: Die Pforten zum Mainzer Kino Capitol öffneten sich für die Weltpremiere von Marc Rohnstock’s The Curse of Doctor Wolffenstein. Über 300 neugierige Filmbegeisterte hatten sich zusammengefunden, um den bluttriefenden neuen Streifen der Necronos-Macher zu sehen. Einen solchen Andrang erlebt das kleine Kino offensichtlich nicht alle Tage, sodass es erst einmal galt zu warten…und zu warten…und zu – na, ihr wisst schon…

Drinnen angekommen, ging es schnurstracks zu den Autogrammtischen, wo man von einem gut gelaunten Cast begrüßt wurde. Auch der Rest der Crew machte einen sehr positiv gestimmten Eindruck, wenngleich allen ein wenig die Nervosität anzusehen war. Aber bitte, meine Herren (und Damen), wir sind doch nur ein Mob Horrorfans, die einen guten Film sehen wollen. Da werden schon nicht gleich die Mistgabeln ausgepackt;) Spaß beiseite, etwaige Bedenken, ob der Film gut ankommen wird, dürften recht schnell zerstreut worden sein. Aber zurück zum Thema…

Während draußen noch angestanden wurde, kamen Hauptdarsteller Mika Metz und Regisseur Marc Rohnstock mehrfach zu der Schlange, um ein Schwätzchen mit den Fans zu halten. Eines war also schon relativ früh klar: Hier pflegt man den direkten Kontakt zum Publikum. Alles war sehr familiär. Dieser Eindruck setzte sich auch auf der Empore des Kinosaals fort, wo Presseangehörige und die gesamte Crew Platz nehmen dürften. Und dann war der große Moment gekommen.

Ein äußerst euphorischer Marc Rohnstock betrat die Bühne vor der Leinwand und begrüßte das Publikum. Ohne Scheiß: Der Mann hat Entertainerqualitäten!

Nichts mit steifem Rumgequatsche, da wird auch mal der Titel des eigenen Films ins Mikrofon gegrölt. Bevor das Licht schließlich ausging, bat der Regisseur nochmal seine Crew nach vorn, um zu erläutern, welche Aufgaben jeder einzelne bei dem Projekt innehatte. Spätestens an diesem Punkt zeigte sich, das bei Infernal Films jeder mit anpackt und das es sich um ein echtes Gemeinschaftsprojekt handelt. Vor allem Mika Metz machte dies deutlich, als er noch ein paar persönliche und emotionale Worte an das gesamte Team richtete. Nachdem Marc Rohnstock dann zum dritten mal gesagt hatte, dass man nun endlich loslegt (bei aller Euphorie war er offensichtlich auch etwas nervös), ging es dann auch los;) Also, Licht aus, Spot an!

2 unterhaltsame Stunden später betrat der Regisseur unter reichlich Applaus erneut die Bühne und bat seine Crew, es ihm erneut für eine Q&A-Runde gleich zu tun. Viele Fragen aus dem Publikum gab es nicht. Einer der Zuschauer wollte wissen, wieviel Liter Kunstblut denn vergossen wurden, worauf der Mann am Mikro mit einem Lachen erwiderte: „Sehr, sehr viele!“. Eine weitere Frage bezog sich auf den Zeitpunkt der DVD-Veröffentlichung. Dies könne man noch nicht sagen, da nun erst einmal ein Vertrieb gefunden werden müsse. Allerdings, und soviel ließ Marc Rohnstock man schonmal durchblicken, würden im Keller des Regisseurs noch einige Szenen liegen, die nicht verwendet wurden. Man darf also gespannt sein, ob das Schlachtfest bis zur VÖ noch etwas erweitert wird. Ein Zuschauer stellte außerdem die Frage nach den Kosten des Films. Hierüber wollte man jedoch keine Auskunft geben. Schade, wäre es doch durchaus einmal interessant gewesen, welche Mittel dieser Independentproduktion zur Verfügung standen. Aber über Geld spricht man ja bekanntermaßen nicht;)

Bevor es schließlich zur After-Show-Party ging, hatte man noch reichlich Gelegenheit, ein Schwätzchen mit den Schauspielern und der Crew zu halten. Diese Chance wollten sich viele nicht entgehen lassen, sodass das gesamte Infernal Films Team ständig von A nach B huschte und zwischendurch noch für Fotos und Interviews zur Verfügung stand. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass keiner so recht das Kino verlassen wollte. Zum Glück wurden wir von den Angestellten nicht einfach rausgekehrt, denn diese hatten mittlerweile schon angefangen aufzuräumen.

Die anschließende After-Show-Party sollte im nahe gelegenen Rock-Club „Alexander The Great“ steigen, von wo sich die Gesellschaft jedoch schon nach kurzer Zeit ins „Maxim“ aufmachte, weil der Club bereits aus allen Nähten platzte. Das war etwas bedauerlich, da die Mucke gut gerockt hat! Von der Ausweichparty habe ich dann allerdings nichts mehr mitbekommen, weil ich, nachdem ich im „Alex“ eine gefühlte Stunde versucht hatte, ein Getränk zu bekommen, aufgab und mich auf den Weg nachhause machte.

Schlussendlich war es, bis auf das Kuddelmuddel mit der Aftershow Party, ein sehr gelungener Abend mit einem sympathischen und sehr gut gelaunten Filmteam. Als kleines Extra gibt es unten noch eine Diashow mit einigen Eindrücken des abends.

Alright, das war es erst einmal zu der Premiere. Ich hoffe und denke, dass es nicht meine letzte gewesen sein wird. Weitere Premieren-Specials folgen, sobald einmal wieder ein solches Ereignis ansteht;)

euer /anawak




Anstehen...

...für die Premiere.

Die Crew...

...von Infernal Films Limited vor Filmstart.

Das gesamte Team...

...mit Haupt- und Nebendarstellern nach der Vorstellung.

Ein Küsschen...

...für den Onkel Doctor (Wolffenstein).

Von links nach rechts...

...Vinylistic B. Babe, Mika Metz, Marc Rohnstock und der olle Anawak.

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