Da bin ich wieder und weiter geht es mit dem Halloween Countdown von BLOG.ME.TO.HELL. Ich bin heute mal etwas weiter meine lange Filmliste durchgegangen und siehe da: Da habe ich doch in einem seltenen Zustand geistiger Klarheit schon einmal eine Kategorie für das Geisterfest eingestellt und einige Filme eingefügt. Es ist doch wirklich erstaunlich, wieviele Filme man sich zu Halloween anschauen kann. Dabei müssen diese nicht einmal in der Zeit vom 31.10. auf den 01.11. spielen…viele Streifen verbreiten auch so eine passende Atmosphäre, bei der man unter die Decke kriechen und es sich schön gemütlich machen möchte…


Hier sind sie nun, die nächsten Filmtipps zu Halloween:
 

Sleepy Hollow

Sleepy Hollow

Natürlich darf Tim Burton’s Meisterwerk hier nicht fehlen. Sleepy Hollow ist ein moderner Klassiker, daran besteht wohl kein Zweifel. Johnny Depp brilliert als Constable Ichabod Crane im Jahre 1799. Da er seinen Vorgesetzten in New York ein Dorn im Auge ist, wird er kurzerhand in das ländliche Städtchen Sleepy Hollow strafversetzt. Hier sieht er sich mit einer Reihe rätselhafter Morde konfrontiert, die laut den Bewohnern dem Geist eines hessischen Söldners zuzuschreiben sind. Als ob dies für den äußerst wissenschaftlich denkenden Crane nicht schon genug wäre, soll der Geist auch noch ohne Kopf durch die Lande ziehen. Was ein Quatsch! Oder vielleicht doch nicht? Die Hinweise für die Existenz des Hessen verdichten sich und bald schon muss Crane alles infrage stellen, woran er glaubt. Neben Johnny Depp bietet der Film mit Christina Ricci, Christopher Walken und dem grandiosen Sir Christopher Lee echtes Staraufgebot. Tim Burton lässt sie alle zu Hochform auflaufen, kleidet die spannende Story in ein grandioses Setting und erschafft so eine seitdem selten erreichte Atmosphäre. Für diejenigen, die ihren Film gerne blutig serviert haben möchten, bietet Sleepy Hollow einige rollende Köpfe, einen ansehnlichen Bodycount und manch echt eklige Szene. Somit ist der Film ein absolutes Muss zu Halloween!  

 

Monster House

Monster House

Wer es gerne weniger Gory haben und seine Kids mitschauen lassen möchte, dem möchte ich Monster House empfehlen. Dieser handelt von dem Jungen DJ und seinem besten Freund Ketchup (ja, der heißt wirklich so). DJs Nachbar, der grantige, alte Mr. Nebbercracker verscheucht regelmäßig Kinder, wenn diese auch nur einen Fuß auf sein Grundstück setzen. Zusätzlich zu seinem grusligen Auftreten, mit dem er die Kids das Gruseln lehrt, wohnt er noch in einem gespenstisch aussehenden Haus. Als er DJ und seinen Freund wieder einmal von seinem Rasen jagen möchte, erleidet er einen Herzinfarkt und fällt regungslos zu Boden. Nun sollte Nebbercracker’s Haus eigentlich leer stehen, aber warum wird DJ plötzlich von dort aus angerufen? Und was hat es mit dem Schornstein auf sich, der immer noch Rauch ausstößt? Mithilfe von Jenny, in die die beiden Jungs bis über beide Ohren verknallt sind, versuchen sie herauszufinden, was in dem Haus vor sich geht. Monster House hat so ziemlich alles, um jungen als auch erwachsenen Filmliebhabern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Er hat tolle Animationen, sympathische Charaktere, eine gute Synchronisation und eine spannende, lustige und dabei immer noch halloweentaugliche Atmosphäre. Insbesondere das große und actionreiche Finale hat mir sehr gut gefallen. Da wundert es schon kaum noch, wenn man liest, dass als ausführende Produzenten Stephen Spielberg und Robert Zemeckis tätig waren. Letzterer ist vor allem für seine zahlreichen Regiearbeiten bekannt: Zurück in die Zukunft I-III, Contact, Cast Away – Verschollen…diese und einige weitere großartige Werke gehen auf sein Konto…  

 

Leprechaun

Leprechaun - Der Killerkobold

Ein Regenbogen, an dessen Ende sich ein Kessel voller Gold befindet, ein gemeiner Kobold, der diesen Schatz beschützen möchte und dabei über Leichen geht sowie eine Familie, die von alledem nichts ahnt, als sie in ihr neues Haus auf dem Land zieht. Die Story des Anfang der 90er Jahre erschienenen Leprechaun – Der Killerkobold denkbar einfach, weiß in ihrer unkomplizierten Umsetzung jedoch (trotz des dämlichen Titelzusatzes) absolut zu gefallen. Der Film lässt sich in etwa mit Chucky – Die Mörderpuppe vergleichen und vielleicht ist es gar kein so großer Zufall, dass die Namen sich recht ähnlich sind (Der Killerkobold/Die Mörderpuppe). Zwar kann Leprechaun nicht mit der blutrünstigen Puppe mithalten, die teils recht miserablen Kritiken darf man meines Erachtens aber gerne ignorieren. Der kleine Kobold ist frech, weiß kreativ zu morden und was die Effekte angeht, wird hier gute alte Handarbeit geliefert. Ganz 90er Jahre eben. Schön ist, dass das Werk vom Label Splendid Film in der Cult Horror Classics-Reihe vor ein paar Jahren nochmal neu veröffentlicht wurde. Andernfalls wäre so mancher, der 1993 noch zu jung für diese Filmkost war, vielleicht nie darauf aufmerksam geworden. So ging es mir zumindest. Interessant ist auch, dass Jennifer Aniston (Friends) hier eine ihrer ersten Filmrollen hatte. Ok, genug geschwafelt: Ihr sucht einen lockeren, lustigen und dennoch blutigen Film zu Halloween? Dann schaut Leprechaun! Das war’s für heute. Ich hoffe, ihr konntet das eine oder andere Schmankerl finden, mit ihr euren DVD-Player zu Halloween füttern könnt. Falls nicht – I’ll be back;)

Euer /anawak

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