Mad Max: Fury Road 3D | Cover

Nachdem Kylie (Morgana O’Reilly) zum wiederholten Male Mist gebaut hat, verpassen ihr die Cops eine elektrische Fußfessel und packen sie zur Rehabilitation in das Haus, in dem sie aufgewachsen ist. Sehr zu ihrem Missfallen wohnen hier aber auch noch ihre ziemlich schrullige Mutter (Rima Te Wiata) und deren mundfauler Lebensgefährte (Ross Harper). Wenn es nach ihrer Mom geht, gibt es darüber hinaus sogar noch einen übernatürlichen Bewohner, der sich mit ihnen die Hütte teilt und des Nachts durch die Wände poltert. Kylie verdreht bei diesen Worten nur die Augen, muss aber schon bald feststellen, dass in der Bude tatsächlich noch irgendeine andere…Präsenz am Werk zu sein scheint. Spätestens, als auch sie anfängt, seltsame Wisperstimmen und Geräusche aus dem Mauerwerk zu hören, stellt sie auf ihre eigene, ziemlich abgebrühte Weise ein paar Nachforschungen an.

Nachdem ich kürzlich erst das neuseeländische Splatterfest Deathgasm mit einer verdienten top Auszeichnung versehen habe, kommt nun eine weitere Review zu einem Film aus dem Land der Hobbits. Das passt aber eigentlich ganz gut, zumal sich beide Werke wunderbar dazu eignen, um einen höllisch lustigen Abend zu verbringen. Denn auch Gerard Johnstone trifft mit seinem Spielfilmdebüt Housebound dermaßen ins Schwarze, dass ich es bei der Sichtung stellenweise nicht fassen konnte. Der Streifen ist gruselig, ja, aber vor allem ist er zum Schreien komisch und hat mich immer wieder mit extrem gut pointierten Situationen aus den Socken gehauen. Die beiden Hauptdarstellerinnen Morgana O’Reilly und Rima Te Wiata sind hier ohne Frage die treibende Kraft und spielen so wunderbar gegensätzlich, dass kaum eine Szene mit den beiden verging, in der ich nicht über beide Backen grinsen musste. Als wäre all dies nicht schon genug, wird die Story insbesondere gegen Ende noch mit einer guten Portion Herz verfeinert und bildet so ein rundes Ganzes. Der Streifen ist ohne Frage eines der abwechslungsreichsten, unterhaltsamsten und intelligentesten Horrorwerke der letzten Jahre. Ganz anders, als Deathgasm, aber genauso gut und daher mit dem gleichen B.M.T.H.-Ergebnis…

 

Zusatzinfos | Herkunftsland: Neuseeland | Originaltitel: Housebound | Freigabe: FSK 16 | Uncut: Ja | Spieldauer: 107 Min. | Verleih: Ascot Elite Home Entertainment | DVD/BD VÖ: 24.03.2015
Housebound (2014)
Prädikat: Sehr sympathischer Haunted House Horror in erfrischendem Stil!
Story85%
Schauspieler90%
Spannung90%
Inszenierung93%
90%Wertung
Leserwertung: (0 Votes)
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